Samstag, 15. Juli 2017

Dvigrad

Im Frühmittelalter wurden zwei direkt nebeneinander liegende Burgfestungen, Parentino und Moncastello, errichtet. Die Doppelburg Dvigrad (=DueCastelli) entstand aus diesen beiden Burgfestungen.

Im Mittelalter (17.Jahrhundert) wüteten in Istrien die Pest und Malaria. Auch Dvigrad war von diesem Schicksal betroffen. 90% der Bevölkerung raffte diese Geisel der Menschheit hin. Die Ueberlebenen  verliessen im Jahre 1631 panikartig ihr Stadtchen Dvigrad und gründeten das nahe "Kanfanar".

Die Überreste von Dvigrad am Rande des Limfjord sind gut erhalten, weil Dvigrad in den Kriegen, die Istrien zerstörten, nicht verwüstet, sondern einfach von den Einwohnern verlassen wurden.













Sonntag, 2. Juli 2017

Rovinj, die Adriaperle

 Die "Adriaperle" Rovinj mit ihrem einzigartigen Charme und den bildhübschen Hafenansichten ist die entzückendste Stadt Istriens.

Blick von der südlichen Seite
Der grossartige Bau der Kirche Sv Eufemija (Heilige Euphemia) der Stadtpatronin beherrscht den gesamten Altstadtkern. Sie wurde 1736 errichtet. Den Namen Euphemia gab eine junge Christin, die zur Zeit des römischen Kaisers Diokletian geboren und am 16. Sept. 304 während der Christenverfolgung den Märtyrertod erlitt. Ihre Gebeine ruhen angeblich in dem Sarkophag hinter dem rechten Nebenaltar. Die besondere Verehrung zeigt sich auch darin, dass besonders viele Mädchen der Gegend ihren Namen tragen.




Vital und ungezähmt, bourgeois und bohemenhaft zugleich ist Rovinj und wird gerne in einem Atemzug mit St. Tropez und Santorin genannt.




Die sich auf einer Landzunge erhebende Altstadt erweist sich als typisches Beispiel einer mediterranen, mittelalterlichen Stadt. Der Gang durch den Stadtkern den Berg empor zur Kirche Sv Eufemija zeigt dicht aneinander gedrängte Häuser, schmale, gepflästerte Gassen, sowie grosse und kleiner Plätze und gleicht einem Streifzug durch vergangene Zeiten.






Galerien, Ateliers und Bistros

Unterwegs kann man in den verwinkelten Gässchen Galerien und Künster-Ateliers besichtigen. Feine idyllische Cafés laden zum verweilen ein.













Fenster-Bilder





Montag, 5. Juni 2017

Visnjan - Viznjan - Visignano

Visnjan ist eine Kleinstadt in Istrien mit um die 700 Einwohnern auf 244 m Höhe. Sie wäre für mich unbekannt, wenn nicht unsere Radausfahrten meistens über Visnjan führen würden.


Der Blick vom Berg des alten Stadtteils erstreckt sich über die grünen Felder und die fruchtbaren Weinreben bis zur Meeresküste nach Poreč, Tar.


Jeden letzten Donnerstag im Monat findet im Kastanien-Wald vor dem Friedhof Viznjan der Bauernmarkt statt



Die alles überragende Pfarrkirche  St. Quiricus und Julita wurde 1833 erbaut, ein monumentales klassizistisches Bauwerk. Der weithin sichtbare Glockenturm stammt aus dem Jahr 1772. 


An der Hauptstraße steht die Kapelle des hl. Antonius des Einsiedlers, ein gotisches Bauwerk, datiert aus dem 15. Jh. mit Wandgemälden des Meisters Dominik aus Udine aus dem 16. Jh. Die Kirche birgt eine glagolitische Inschrift (1550) und eine Reihe glagolitischer Malerei aus dem 16. und 17. Jh. 


Die letzten mächtigen istrianischen Boskarin- Rinder werden hier gezüchtet.


Dieser alte Pflug mit den Metall-Rädern hat es mir angetan. Eine faszinierende Technik.





Sonntag, 7. Mai 2017

Foto-Session durch Porec mit Peter Zirn

Peter Zirn kommt aus Winterthur, wohnt jedoch in Wien und nennt sich Autodidakt, wenn er über seine Ausbildung zum Fotografen spricht. In seiner Homepage "http://www.fotopaz.com/", deren Besuch ich gerne empfehle, veröffentlicht er seine Meisterwerke.

Peter und seine Frau habe ich letztes Jahr hier in Istrien auf dem Campingplatz kennen gelernt. Am vergangenen Dienstag, 2. Mai 2017 gingen wir gemeinsam auf eine interessante Fotosession nach Porec. 

Um 7 Uhr fuhren wir in Richtung Porec, regten unsere Geister mit einem Espresso und Capuccino an und starteten unseren fotografischen Rundgang.

Porec

Die Stadt Poreč oder Parenzo (ital.) ist neben Rovinj/Rovigno und dem urbanen Zentrum Pula/Pola die bedeutendste Küstenstadt an der Westküste der Halbinsel Istrien in Kroatien und hat um die 20'000 Einwohner. Das wohl bedeutendste Bauwerk in Poreč/Parenzo ist das Bischofsgebäude mit der Euphrasius-Basilika, das von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Die Stadt ist außerdem Sitz der katholischen Diözese Poreč-Pula.

Der Meister



Max in Action

Bilder geschossen von Peter


Schuss aus der Hundeperspektive
Spiegelbild
Paparazzi

Strassen und Gassen




Restaurants und Bistros





Impressionen

Skulptur auf dem Hauptplatz








Schrott-Tor




Am Hafen von Porec





Das letzte Feuer

Paläste

Die restaurierte Villa Polesini in Poreč, Adelssitz im 19. Jh., ist mietbar für Hochzeiten, Geschäftstreffen und Galadinners.